torta frita

torta frita

Hier gebe ich euch mein nächstest Rezept, diesmal torta frita.
Torta frita 
isst man überall, ursprünglich wurde es aber in den ländlichen Gegenden zubereitet, wenn es schlechtes Wetter gab. Das ist auch heute noch so. Wenn es regnet, macht mein Gastpapa torta frita. Dazu ist es vielleicht interessant zu wissen, dass Argentinien bei Regen so gut wie still steht. Man geht nicht zur Schule, oder zum Sport. Die Argentinier verlassen meist nicht mal das Haus.

Torta frita ist ein fritierter Teigfladen, vergleichbar mit Kichler oder Langos, aber dünner und krosser.

ZUTATEN:
-400g Weizenmehl (wenn ihr mehr machen wollt, einfach alles verdoppeln)
-1 Ei
-3 Esslöffel Öl
-50 ml lauwarmes Wasser
-Prise Salz

ZUBEREITUNG:

  1. Zuerst alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und dann gut verkneten.
  2. Pfanne mit Öl füllen (so dass, die Fladen später schwimmen können) und erhitzen.
  3. Nehmt eine handvoll Teig, knetet und formt einen dünnen Fladen, in den ihr mit einem Messer ein paar Schlitze ritzt.
  4. Wenn das Öl heiß genug ist (werft kleine Teigstücken rein und wenn das Öl schön drumrumsprudelt, ist es soweit), tut die Fladen ins Öl. Sobald eine Seite goldbraun ist, wenden und dann rausholen.Ich melde mich bald mit einem neuen Rezept.
    Bis bald!
    Eure Basilika ❤
Chipa

Chipa

Bei meiner Halbjahres-Orientation sollten wir Ziele aufstellen, für die Zeit, die wir noch haben, für uns persönlich oder in Bezug auf Argentinien. Eines meiner Ziele ist es zu lernen, wie man alle Gerichte macht (jede Woche eins), die ich hier kennengelernt habe, um sie mit nach Deutschland zu bringen. Die Dinge, die ich bisher gelernt habe, sind torta frita, chipa, chocotorta und negrinho, aber das ist brasilianisch. Diese Woche werde ich lernen, wie man churros macht.
Ich bin also dabei, Rezepte zu sammeln und zu lernen, und dachte mir, vielleicht habt ihr Lust, die eine oder andere Sache auch mal auszuprobieren, deswegen werde ich die Rezepte mit euch teilen.

Chipa ist ursprünglich aus Paraguay und wird daher auch in Paraguay und im Norden Argentiniens gegessen (mittlerweile hat es schon seinen Weg nach Buenos Aires geschafft, ist dort aber nicht typisch). Es sind kleine Teigbälle mit Käse, die man am besten warm ist und die man hier an jeder Ecke kaufen kann.

ZUTATEN:
das ist jetzt ein bisschen ungenau, weil es bei uns gar nicht funktioniert hat, aber das erkläre ich alles
-2 Tassen Mandiokmehl (solltet ihr keins finden, nutzt einfach normales Weizenmehl, das wird dann nicht ganz so, wie es sollte, aber ist trotzdem lecker)
-3 Eier
-1 Tasse Milch oder Wasser (oder eine Mischung aus beidem)
-1 Löffel Butter oder Öl
-250g Käse (in Würfeln oder gerieben, gerne mehr, weil mehr Käse macht das ganze auch noch leckerer)

ZUBEREITUNG:

  1. Das Mehl muss auf dem Tisch liegen, in einer Kronenform. Ungefähr so:
    20190110_195915.jpg
  2. Dann gebt ihr die schon vermischten Eier in das Loch. Vorishct: bei uns gab das eine halbe Katastrophe. Ihr müsst aufpassen, dass die Eier in dem Loch bleiben, der Mehl-Damm darf nicht brechen. Ich weiß nicht, ob das einen Unterschied macht, wenn ihr das einfach in einer Schüssel macht.
    20190110_195937.jpg
  3. Verknetet Eier und Mehl mit den Händen gründlich. Das kann einige zeit dauern.
    20190110_201146.jpg
  4. Danach gebt nach und nach Wasser bzw. Milch hinzu. Der Teig muss so sein, dass er nicht klebt, Teigreste an euren Hände sollte es nicht geben. Falls er kleben sollte gebt Mehl hinzu, bis das nicht mehr so ist.
  5. Dann könnt ihr den Käse untermischen. Je mehr Käse, desto besser. Und die Form ist eure Entscheidung. Verknetet das Ganze weiterhin gründlich.
    20190110_202240.jpg
  6. Das Backblech muss eingefettet werdet und dann werden kleine Bällchen geformt, Schön klein und ordentlich Abstand zwischen den Bällchen auf dem Backblech, sonst kleben sie zusammen im Ofen.
  7. Wenn das Blech voll ist, schiebt ihr es in den Ofen bei 220°C Umluft, ungefähr 15 Minuten. Holt sie raus, wenn sie goldbraun sind.

    Ich hoffe ihr seht mit euren Chipa genauso glücklich aus wie wir.

    Für denn Fall, dass ihr das Rezept tatsächlich ausprobiert, schickt mir bitte Bilder von euch mit dem Resultat an meine Emailadresse: kirima@hotmail.de

Demnächst gitb es dann noch mehr Rezepte.
Bis bald!

Eure Basilika ❤